Spatenstich für Grundstücke Klosterhof II

Erschließung hat begonnen – 15 neue Parzellen werden vorbereitet

a3-1-bst1-1-DSC00042Am Montag vor einer Woche haben die Bauarbeiten im Erschließungsgebiet Klosterhof II in Poxau begonnen. Wenn alles nach Plan verläuft, können die ersten Häuslebauer zum Ende der Sommerferien mit dem Bau ihrer neuen Eigenheime loslegen. Die Wasserversorgung übernimmt der Zweckverband Mittlere Vils in Aham.

Am vergangenen Dienstag erfolgte in Poxau nun der offizielle Spatenstich für die 15 neuen Parzellen, die – idyllisch im Grünen gelegen – als westliche Verlängerung an den Baugrund Klosterhof I anschließen. Beim Spatenstich legten sich Bernhard Niedermeier, zuständiger Projektleiter der coplan AG aus Eggenfelden; Peter Rommel, Bauleiter der Firma Fahrner aus Mallersdorf-Pfaffenbergen, Generalunternehmer aufgrund des günstigsten Angebots bei der Ausschreibung; Peter Eisgruber-Rauscher, erster Bürgermeister der Gemeinde Marklkofen; sowie Helmut Dachs, Polier bei Fahrner, symbolisch ins Zeug und erklärten damit offiziell den Beginn der Bauarbeiten für die 15 neuen Bauplätze. Eigentlich wären es ja 16 Parzellen, doch eine Parzelle wird als Wendeplatz benötigt. Dies ändert sich erst, wenn in einem möglichen dritten Bauabschnitt der Ringschluss mit dem Haffnerweg möglich ist, dann könnte auch die 16. Parzelle, der Wendeplatz, zum Baugrund umfunktioniert werden. Doch dieser Grund gehört nach wie vor dem Orden der Schwestern unserer lieben Frau in München, der der Gemeinde dankenswerterweise, so Peter Eisgruber-Rauscher, die beiden Grundstücke Klosterhof I mit rund zwei Dutzend Parzellen, die 2010 baureif waren, und jetzt Klosterhof II mit 16 beziehungsweise 15 Parzellen, als Baugrund verkauft hatte.

a6-002-DSC00022In der ersten Woche bis zum Spatenstich war bereits mit den ersten Arbeiten begonnen worden: der Mutterboden wurde bereits abgetragen und der Boden für den Baugrund stabilisiert. Die Stabilisierungsmaßnahmen betreffen in erster Linie die späteren Straßen, die anderes als die Hausgrundstücke einer ständigen mobilen Belastung ausgesetzt sind – angefangen während der Bebauungsphase, wo viele Schwerlast-Fahrzeuge zum Einsatz kommen werden. Außerdem gründen die späteren Häuser durch die Unterkellerung tiefer, während unter den Straßen nur in vier Schichten die Versorgungsadern für das neue Baugebiet verlaufen. Hier liegt in der tiefsten Schicht die Schmutzwasserentsorgung, darüber die Regenwasserentsorgung, gefolgt von der Trinkwasserversorgung und der Kabelführung für Breitband, Telefon, Strom und Straßenbeleuchtung. Den Abschluss, das heißt die oberste Schicht bildet dann die Straßenoberfläche. Die geplanten Gesamterschließungskosten für den zweiten Bauabschnitt werden circa eine halbe Million EUR betragen.

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